Kolumnen Archive – Seite 2 von 8 – Raúl Krauthausen https://raul.de/category/kolumnen/page/2/
Da gibt es Fallschirmspringer im Rollstuhl, blinde Bergsteiger, blinde Fotografen
Da gibt es Fallschirmspringer im Rollstuhl, blinde Bergsteiger, blinde Fotografen
August 2011 rbb Abendschau: „Gelebte Zivilcourage“ Sieben Jahre gibt es den
schon genug Postings zum Thema ‚Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen‘ gibt
Im September 2015 verabschieden die Vereinten Nationen (UN) mit der Post-2015-Agenda neue Ziele, wie die Welt zukunftsfähig gestaltet werden kann. In dieser globalen Entwicklungsagenda dürfen die Rechte und Chancen von Menschen mit Behinderungen nicht vergessen werden. Deshalb hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) die Kampagne „Setz ein Zeichen!“ gestartet und ruft zur Unterstützung auf.
Außerdem gibt es die Möglichkeit auch online Stimmen zu sammeln.
Mitte März, als noch keine coronabedingten Ausgangsbeschränkungen in Bayern beschlossen wurden, aber dennoch die Krise im Alltag der Menschen längst spürbar war, fuhr ich mit meinem Rollstuhl am Nachbarsgrundstück vorbei. Dort halfen die Kinder der Nachbarin, die bereits nicht mehr die Schulen besuchen durften, beim Waschen des Familienautos. Wir grüßten uns und kamen ins Gespräch: […]
Und obwohl ich im Speckgürtel einer großen Stadt wohne, gibt es hier bei uns momentan
Immer wieder spült mir der unerlässliche Strom der sozialen Netzwerke neue Videos von Tech-Giganten in die Timeline, die stolz Hard- und Software präsentieren, die das Leben von Menschen mit Behinderungen verbessern sollen. Zunehmend habe ich damit ein Problem. Das hat zwei Gründe:
Kurz: Meist ist es mehr Schein als Sein und auch den gibt es nur für eine ausgewählte
16. Februar 2023 @ 19:00 – 21:00 – Im Rollstuhl über den Plärrer? Blind durch das Labyrinth aus falsch geparkten Autos? Aktivist und Gründer der „Sozialhelden“ Raul Krauthausen stellt sein Buch „Wie kann ich was bewegen?“ vor und eröffnet neue Perspektiven auf Inklusion, politische Partizipationsmöglichkeiten und gerechte Mobilität. Mit Podiumsdiskussion und Platz für Fragen. (!) Es wird Gebärdensprachdolmetscher*innen geben sowie eine induktive Höranlage. […]
Für Rollifahrer*innen gibt es einen reservierten Bereich vor der Bühne (ebenso für
Solange eine Behinderung als besonders gilt, ist sie ein Grund für einen speziellen Umgang. Und der schneidet Menschen aus der Mitte der Gesellschaft heraus. Warum eigentlich?
Würden wir den Spieß umdrehen (Redewendung), läse sich das ungefähr so: Es gibt
Corona legt offen: Menschen mit Behinderung brauchen jetzt dringend Solidarität. Doch in vielen Einrichtungen fehlt es daran – an Schutzmaterial und an Trennung zwischen Infizierten und Nicht-Infizierten. Das zeigt ein Fall in Köln.
Dass es nicht genügend Schutzmaterial gibt?
Behinderte oder alte Menschen, die in Einrichtungen leben oder betreut werden, sind den Vorgaben des Personals oftmals hilflos ausgeliefert. Denn nur, wer im Alltag funktioniert, hält den Betrieb nicht auf. Aufgrund mangelnder Selbstreflexion sind sich die Pfleger*innen ihrer Machtposition jedoch nur selten bewusst.
Sind diese leer, gibt es keinen Nachschub, aber es fragt auch kaum jemand danach.