Als am 30. April 1525 aufständische Bauern und Bürger aus ganz Württemberg die Stadt Kirchheim unter Teck einnahmen, war das für viele Bewohnerinnen und Bewohner ein Grund der Sorge und Furcht. Würde es zu Plünderungen kommen? War das Eigentum gesichert? Andere Menschen wiederum blickten mit Hoffnung und Zuversicht auf die Zukunft. Sie hatten kaum Eigentum, das es zu sichern galt. Vielmehr sehnten sie sich nach Freiheit, Mitbestimmung und Gerechtigkeit. Und vielleicht auch danach, dass der im Exil weilende Herzog Ulrich zurückkommen und die Reformation einführen möge.
Veranstaltungsort: Marktplatz So., 28.09.25 – So., 23.11.25 Hände weg vom Lohrmannskeller